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Aktuelles
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06.03.2012: Initiative „Schonzeit für Füchse“
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Kurzfassung:
Der Rotfuchs trägt maßgeblich zu einem natürlichen Gleichgewicht bei und wird ohne nachvollziehbare Gründe ganzjährig bejagt. Die Initiative „Schonzeit für Füchse“, der über 70 Organisationen aus dem Umfeld des Tier- und Naturschutzes angehören, setzt sich jetzt auch mit einer Petition für eine zumindest 9-monatige Schonung des nützlichen Beutegreifers ein.
Mit einer Petition zur Schonzeit für Füchse
Rotfüchse sind die letzten weitverbreiteten größeren Raubtiere in unserer Natur. Man bezeichnet sie zu Recht als die „Gesundheitspolizei“ des Waldes. Nicht nur weil der Fuchs das Aas verunfallter Tiere und anderer Geschöpfe vertilgt, auch weil er als Beutegreifer eine besondere ökologische Funktion innehat: er betätigt sich quasi als „Fitness-Trainer“ seiner Beutetiere, indem er Kranke und Reaktionsschwache unter ihnen ausselektiert. So vermehren sich nur die Starken und die Gesunden – dadurch wird auch die Gefahr von großflächigen Krankheiten z.B. im Hasenbestand erheblich reduziert.
Als Mäusefänger ist Vulpes vulpes, so sein lateinischer Name, ungeschlagen. Selbst unter einer dicken Schneedecke macht er zielsicher seine Beute aus. Ein ausgewachsener Fuchs vertilgt gut 1.000 Mäuse im Jahr. Da wo Füchse fehlen, beklagen sowohl Waldbesitzer als auch Landwirte Verbiss- und Fraßschäden durch kleine Nager. Nicht selten greift der Bauer dann ins Giftregal – wobei es da inzwischen allerdings erhebliche Einschränkungen gibt.
„Der Fuchs zu trägt maßgeblich zum Gleichgewicht in der Natur bei“, erläutert Lovis Kauertz von Wildtierschutz Deutschland, „der Vernichtungsfeldzug, den viele Jäger gegen den Fuchs unternehmen, ist wissenschaftlich überhaupt nicht nachvollziehbar.“ Kauertz, der gemeinsam mit Dag Frommhold, dem Betreiber der größten deutschen Internetseite über den Fuchs und 70 unterstützenden Organisationen die Initiative „Schonzeit für Füchse“ ins Leben gerufen hat, widerspricht der Argumentation der Jäger vehement.
Ohne Bejagung – das zeigen Studien in jagdfreien Gebieten – wächst der Bestand der Füchse keineswegs ins Unermessliche. Innerhalb ungestörter stabiler Familienstrukturen vermehren sich wesentlich weniger geschlechtsreife Fähen, und die Anzahl der Welpen pro Wurf ist geringer. Die Anzahl der Füchse in einem Revier wird einerseits über das Nahrungsangebot, andererseits durch die komplexe soziale Struktur der Tiere reguliert. Da wo diese Strukturen durch die Jagd zerstört werden, steigen die Geburtenraten jedoch drastisch. Selbst erhebliche Verluste werden somit schon im nächsten Jahr kompensiert – Untersuchungen zeigen, dass eine großflächige Reduktion der Fuchsbestände durch die Jagd schlichtweg nicht möglich ist.
Für Füchse besteht bislang in den meisten Bundesländern keine geregelte Schonzeit; die Tiere werden das ganze Jahr über mit Flinte und Falle gejagt. Selbst während der Jungenaufzucht sind zumindest Fuchswelpen vor Nachstellungen nicht sicher. Um dem Fuchs wenigstens ein Mindestmaß an Schutz zu gewähren, setzt sich die Initiative für eine bundesweite Schonzeit von Anfang Januar bis Ende September ein. Damit wäre der Zeitraum von der Paarungszeit bis zur Selbständigkeit der Jungtiere abgedeckt.
Um dieser Forderung weiteren Nachdruck zu verleihen, hat die Initiative Schonzeit für Füchse nun eine Online-Petition ins Leben gerufen. Auf der Website http://www.openpetition.de/petition/online/schonzeit-fuer-fuechse kann man diese unterzeichnen und das Anliegen der Fuchsfreunde so unterstützen.
Initiatoren / V.i.S.d.P:
• Lovis Kauertz, Am Goldberg 5, 55435 Gau-Algesheim, lovis.kauertz (at) gmail.com (www.wildtierschutz-deutschland.de), Telefon 0177 – 72 300 86
• Dag Frommhold, Eichbergstr. 47, 72639 Neuffen, dag.frommhold (at) fuechse.info (www.fuechse.info)
Webseite der Initiative Schonzeit für Füchse: www.schonzeit-fuer-fuechse.de (hier wird auch kostenfreies Bildmaterial zur Kampagne zur Verfügung gestellt)
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13.12.2011: Animals Angels/8Hours Kampagne
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Derzeit werden europaweit 1.000.000 Unterschriften gesammelt, um die grausamen Langstreckentiertransporte der „Schlacht“ – Tiere zu den Schlachthöfen zu beenden.
Einige von Ihnen unterstützen die 8 Hours-Kampagne bereits aktiv, dafür möchte ich Ihnen herzlich danken! Bitte sammeln Sie weiter damit das Ziel bis 4.November 2011 erreicht wird!
An alle anderen habe ich die große Bitte, unterstützt die Kampagne, unter folgendem Link www.8hours.eu.
Die Petition kann online unterschrieben werden.
Daneben besteht die Möglichkeit, Unterschriftenlisten herunter zu laden und diese z. B. bei Freunden, Arbeitskollegen, in Wartezimmern von Tierärzten oder auch in Ärztehäusern, Schulen, Universitäten, Vereinen, Biomärkten etc. zu verteilen.
Im Moment haben wir bereits 762.100 Unterschriften erreicht. Es wäre großartig, wenn Ihr durch Eure Unterstützung maßgeblich dazu beitragen würdet, die noch fehlenden Unterschriften bis 04. November 2011 zu bekommen.
Auch wenn schon viele ihren Beitrag zu unserer Kampagne geleistet haben, bleibt uns nur, zur weiteren Mithilfe aufzurufen, bis wir die noch fehlenden Unterschriften bis 04. November 2011 zusammen bekommen haben.
Ich danke Euch ganz herzlich im Namen von Animals` Angels für die Aufmerksamkeit und hoffe, auf Eure Unterstützung zählen zu dürfen.
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07.12.2011: Tonka und Merlin
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Hier können Sie sich dieses PDF-Dokument einsehen oder herunterladen:
Tonka und Merlin
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24.11.2011: Für die Fußball EM 2012 werden in der Ukraine 250 000 unschuldige Straßenhunde lebendig in fahrenden Krematorien verbrannt!
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Alternativ werden die Hunde in Massengräbern lebend (!) verschüttet.
Der Mord im Namen des Fußball stößt weltweit auf Entsetzen und Protest. Tierschutzvereine wie der "Europäische Tier- und Naturschutzverband" (ETN e.V.) protestieren vehement und fordern von der Regierung der Ukraine und vor allem der verantwortlichen Veranstalterin der EM 2012, der UEFA, ein sofortiges Ende dieses grausamen Massenmordes an Hunden. Tierschützer auf der ganzen Welt rufen zum BOYKOTT der EM 2012 auf und sind entsetzt, dass sich weder Spieler, noch Bundesligavereine, Fanclubs, der DFB, die Fifa oder die UEFA von diesem brutalen und feigen Mord distanziert haben. Offenbar sind alle Fußballverantwortlichen damit einverstanden, dass für den Sport Blut von unschuldigen Tieren fließt. Sportsgeist, Fairness und Toleranz sind folglich alles nur hole Floskeln die keiner, der vermeintlichen "Lichtgestalten", "Helden & Stars" des Fußballs tatsächlich ernst meint und dafür einsteht. Fußballfans in ganz Deutschland sind enttäuscht und schockiert und werden die EM 2012 boykottieren.
Berichte
Hunde lebendig verbrannt für Fussball EM 2012 Ukraine Maja von Hohenzollern ARD Brisant
http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/europa/wolf-sorgenfrey/fuer-fussball-em-und-euro-song-contest-osteuropa-quaelt-und-verbrennt-hunde-in-mobil-krematorien.html
Petitionen
http://www.peta.de/web/aaukraine.5066.html
http://www.thepetitionsite.com/2/tell-ukraine-to-stop-burning-animals-alive/
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04.11.2011: Parteispende gegen Tierversuche
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Eine Tierschutzkollegin von mir fragte ein ehemaliges SPD Mitglied , warum der Tierschutz keine Lobby im Bundestag hat. Seine Antwort: „Weil Tiere keine Parteispenden leisten!“ Die Pharmaindustrie hat lange genug Tiere getötet und soll nun auch noch unsere Haustiere bekommen? Dagegen müssen wir aktiv werden und uns als Volk bemerkbar machen!
1 € als Parteienspende gegen Tierversuche!
1 € steht für eine „NEIN ZU TIERVERSUCHEN!“ Stimme aus dem Volk.
Spenden sie an eine Partei ihrer Wahl 1€ direkt auf deren Konto oder in einem Briefumschlag an den Bundestag. Es geht nicht um die Höhe der Spende, sondern um die Menge der Spender, die diese Aktion unterstützen. Für Familienmitglieder oder Freunde die mitmachen wollen, immer eine gesonderte Überweisung oder einen neuen Brief verwenden.
Wichtig der Betreff in der Überweisung:
„Nein zu Tierversuchen!“
Ohne diesen ist die Aktion wirkungslos!
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18.10.2011:
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Kurzfassung:
Die Dohle ist Deutschlands Vogel des Jahres 2012. Für die Jagd kein Grund, sich den wissenschaftlichen Erkenntnissen zur Sinnlosigkeit der Jagd auf Rabenvögel zu fügen. Im Rahmen der Kampagne „Der Jagd ein Gesicht geben“ berichten Wildtierschutz Deutschland und weitere Organisationen aus dem Tier- und Naturschutz über einen neue Freizeitbewegung, die bundesweit häufig Jungjäger in ihren Bann zieht: „Crowbuster“
Der Jagd ein Gesicht geben – Rabenvögel sind die Tontauben der Jäger
Da stehen und liegen sie, martialisch gekleidet hinter riesigen Tarnnetzen, zwanzig, dreißig häufig Jungjäger mit kriegswaffenähnlichen Gewehren. Sie warten mit ihren Pumpguns und halbautomatischen Gewehren darauf, die Landschaft leerzuräumen. Die Opfer der sogenannten „Crowbusters“, die sich in Online-Jagdforen verabreden und gut organisiert Jagdpächter in ganz Deutschland aufsuchen: Rabenvögel.
Die Tiere sind eigentlich gemäß EU-Vogelschutzrichtlinie geschützt. Die meisten Bundesländer setzen sich allerdings durch Ausnahmeregelungen und Verordnungen auf Druck der Jagdlobby darüber hinweg und erlassen Jagdzeiten, die teilweise sogar in die Brutzeiten hineinreichen.
Argumente der Jagdverbände, dass Rabenvögel Schäden in der Landwirtschaft verursachten und Singvögel- und Niederwildbestände gefährdeten sind seit langem wissenschaftlich widerlegt. Auch das Bundesamt für Naturschutz (BfN) kommt zu dem Schluss, dass eine flächendeckende Bejagung von Elstern, Eichelhähern und Rabenkrähen weder fachlich oder juristisch zu begründen, noch ethisch-moralisch zu rechtfertigen ist.
Die Anzahl der getöteten Rabenvögel wird aus gutem Grund in der jährlichen Streckenstatistik des Deutschen Jagdschutzverbandes (DJV) nicht veröffentlicht. Gemäß Hochrechnungen von Wildtierschutz Deutschland dürften Jahr für Jahr in Deutschland etwa 1,2 Millionen dieser Tiere getötet werden, darunter zahlreiche streng geschützte Arten wie die Saatkrähe oder die auf den roten Listen geführte Dohle, der Vogel des Jahres 2012.
Unterstützer der Kampagne „Der Jagd ein Gesicht geben“
animal aid AWM - Animal Alliance.eu - Anti-Jagd-Allianz e.V. - Arbeitskreis humaner Tierschutz e.V. - Homo Tyrannus - ITV Grenzenlos - Liga für Tierschutzpolitik - Marderhilfsnetz - Naturefund e.V. - Pro iure animalis - SOS Galgos - Tierschutznews Schweiz - Tierschutzpartei (Sektionen RP und HH) - Tierschutzverein Noris e.V. - VIER PFOTEN – Stiftung für Tierschutz - Vogelschutzkomittee Sektion Luxemburg – Wildtierschutz Deutschland e.V. - Wolfsvoegel.de
Pressekontakt
Wildtierschutz Deutschland e.V., Lovis Kauertz (Vorsitzender), Am Goldberg 5, 55435 Gau-Algesheim, T. 0177-7230086, lovis.kauertz@gmail.com, www.wildtierschutz-deutschland.de, www.schonzeit-fuer-fuechse.de
Wildtierschutz Deutschland e.V. ist beim Amtsgericht Mainz im Vereinsregister 40782 eingetragen und als gemeinnützigen Zwecken dienend anerkannt. Der Verein ist nach § 5 Abs. 1 Nr. 9 KStG von der Körperschaftssteuer befreit (vorläufige Bescheinigung des Finanzamts Bingen-Alzey vom 6. April 2011, Steuernummer 08/667/05226).
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05.10.2011: Wildtierschutz Deutschland: Der Jagd ein Gesicht geben.
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Die Jagd hat ein Image-Problem. Ihr Präsident, der CDU-Abgeordnete Hartmut Fischer hat es auf der letzten Bundesversammlung der deutschen Jäger deutlich gemacht. Die Menschen verstehen nicht, warum Tiere in Fallen qualvoll leiden müssen, warum es ausschließlich noch Jägern erlaubt ist, mit Blei die Umwelt zu vergiften und sie verstehen nicht, warum ihre vierbeinigen Familienmitglieder von Freizeitjägern erschossen werden.
Während Fischers Deutscher Jagdschutzverband plant, mit „emotionalen Bildern“ gegenzusteuern, macht der Bayerische Jagdverband nun Nägel mit Köpfen: Seit Ende September geht er bayernweit mit Plakaten in die Offensive. Da mag der Landwirt seinen Jäger, weil dieser „Lebensraum schafft“, es soll über Brauchtum und „Jagdkultur“ informiert werden und über die Sicherung der Verkehrswege durch Jäger.
In Zusammenarbeit mit weiteren Natur- und Tierschutzorganisationen startet Wildtierschutz Deutschland zur gleichen Zeit eine Aufklärungskampagne, welche ein anderes Gesicht der Jagd in Deutschland offenlegt: die Störung des ökologischen Gleichgewichts, Tierquälerei bei der Jagdhundeausbildung und im Rahmen der täglichen Jagdausübung und die Täuschung der Öffentlichkeit durch wissenschaftlich lange widerlegte Argumente.
Quelle: Wildtierschutz Deutschland e.V.
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17.09.2011: Baufortschritt Katzenhaus
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Hier können Sie sich dieses PDF-Dokument über die einzelnen Bauabschnitte unseres Katzenhauses einsehen oder herunterladen:
Fortschritte Katzenhaus
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11.08.2011: Die Gesetzgebungswillkür der Lucia Puttrich
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Unter der Führung der Umweltstaatsministerin Lucia Puttrich hat der hessische Gesetzgeber vor der Sommerpause mit den Stimmen von CDU und FDP die Novellierung des Hessischen Jagdgesetzes beschlossen. Auf Bitten des Landesjagdverbandes wurde auch die Jagdzeit auf Dachse von bisher 3 Monaten auf nunmehr 7 Monate verlängert. Während der Anhörung zum Gesetzentwurf vorgebrachte Bedenken des Tierschutzbeirats und diverser Natur- und Tierschutzorganisationen wurden von der Ministerin ignoriert. Begründet wird die Verlängerung der Jagdzeit lapidar mit dem Hinweis „Im Juli sind die Dachse sehr aktiv und können gut bejagt werden. …. Einer Verlängerung der Jagdzeit steht wildbiologisch nichts entgegen.“
Eine Begründung, die für Lovis Kauertz, Wildtierschutz Deutschland e.V., mangelhafter nicht hätte ausfallen können. „Was sich die Staatsministerin Puttrich hier herausnimmt, ist reine Gesetzgebungswillkür.“ Die Regelung trete das Grundgesetz hinsichtlich des Schutzes der Tiere mit Füßen und die Begründung mache nicht einmal den Versuch, den gemäß Tierschutzgesetz geforderten „vernünftigen Grund“ auch nur ansatzweise darzulegen.
Von Willkür spricht Kauertz auch deshalb, weil es in Hessen weder die Möglichkeit der Popularklage noch ein Verbandsklagerecht in Tierschutzsachen gebe. Nicht zuletzt deshalb macht Wildtierschutz Deutschland mittels Öffentlichkeitsarbeit auf diesen Missstand aufmerksam und mobilisiert über Facebook und Twitter den Aufstand. Eine Petition zur Rücknahme der Verlängerung der Jagdzeit ist über www.wildtierschutz-deutschland.de zugänglich.
Quelle: Wildtierschutz Deutschland e.V.,
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17.07.2011: Heimatlose Katzen richtig versorgen!
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Heimatlose Katzen versorgen - aber richtig.
Es erreichen mich immer mehr Hilferufe. Hilferufe von Menschen, die es gut meinten, und heimatlose Katzen füttern.
Leider ist es mit Futter allein nicht getan. Es gibt einige Regeln dabei zu beachten.
Zum Einen darf in Wohngebieten nicht im Freien gefüttert werden (Bundesseuchenschutzgesetz). Es sollte mindestens eine Pergola vorhanden sein.
Dann sollten die Katzen, die gefüttert werden, auch einmal von einem Tierarzt gecheckt werden. Auf Tätowierung, Chip, Kastration und natürlich auf den Gesundheitszustand. Katzen können Würmer, Giardien, Pilzsporen usw. übertragen.
Das ist sicher nicht immer einfach, weil solche Katzen oft scheu oder verwildert sind. Die meisten Tierschutzvereine verfügen aber über Lebendfallen, die dort ausgeliehen werden können. Auch manche Tierärzte verleihen Fallen.
Die Kastration ist unbedingt notwendig, sonst werden es immer mehr und mehr Katzen. Die Spirale des Elends dreht sich und je länger nichts unternommen wird, umso schneller dreht sie sich und das Katzenelend vervielfacht sich.
Taucht eine hungrige Katze auf, bitte erst in der Nachbarschaft nachfragen, ob sie jemandem gehört. Beim Fundamt als zugelaufen melden, ansonsten ist es Fundunterschlagung. Möglichst zügig dafür sorgen, dass die Katze zu einem Tierarzt kommt.
Fehlen die finanziellen Mittel dafür, bitte mit einem Tierschutzverein Kontakt aufnehmen. Es kann sein, dass ein Verein ablehnt, dann nicht gleich aufgeben, es gibt meist mehrere Organisationen, die man ansprechen kann.
Ist es eine sehr scheue Katze, wird sie nach der Kastration und dem Check wieder an die Futterstelle zurück gesetzt. Zutrauliche Katzen haben bzw. hatten meist einen Besitzer. Vielleicht sucht jemand ganz verzweifelt nach dem Tier. Ein Anruf bei umliegenden Tierschutzvereinen bringt Sicherheit. Ausserdem können die Vereine die Katze dann als zugelaufen in ihre Akten aufnehmen. Auch bei Tasso (Adresse und Telefonnummer liegen bei Tierärzten und Tierschutzvereinen auf) sollte man nachfragen.
Ansonsten sollte über eine Vermittlung der Katze in gute Hände nachgedacht werden.
Ist dies alles erledigt und bleibt die Katze an der Futterstelle, sollte darauf geachtet werden, dass keine weiteren Katzen zuwandern. Ist dies doch der Fall ist wie oben beschrieben zu verfahren.
Wenn die Schritte zu aufwändig sind, dann bitte erst keine Katzen füttern. Sie wandern dann weiter und erreichen sicher einen Platz, wo wie beschrieben gehandelt wird..
Quelle:Streuner Katzen
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10.06.2011: Fundräder helfen Tierheim Schloß Neuhaus
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Große Freude beim Verein „Tiere in Not e. V.“: Bürgermeister Heinz Paus überreichte Gabi Votsmeier vom Tierheim in Schloß Neuhaus gemeinsam mit Heribert Zelder, dem Leiter des Einwohneramts, und Karl Heinz Schäfer von der Tourist Information Paderborn einen Scheck über 3.710 Euro. Das Geld stammt aus der Versteigerung der gut 50 städtischen Fundfahrräder auf dem diesjährigen „Paderborner Fahrradtag“ und kommt dem Bau des neuen Katzenhauses zugute.
Heribert Zelder: „Jedes Jahr werden im Fundbüro des Einwohneramts über 400 Fahrräder registriert, die 50 bis 60 besten davon werden beim Paderborner Fahrradtag, den die Tourist Information gemeinsam mit der Schloßpark und Lippesee Gesellschaft organisiert, versteigert. Wir freuen uns, dass die Auktion nicht nur das Programm des Fahrradtags bereichert, sondern der Erlös auch noch einem gutem Zweck zukommt.“
Der „11. Paderborner Fahrradtag“ findet am Sonntag, 13. Mai 2012, im Schloßpark von Schloß Neuhaus statt - natürlich wieder mit großer Fundräderversteigerung.
Text & Foto: Touristen Information Paderborn
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03.06.2011: Ausbildungsstellen !!!
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Leider können wir aus finanziellen Gründen keine Ausbildungsstellen zum/zur Tierpfleger/in anbieten!
Bitte schicken Sie uns keine Bewerbungsunterlagen. Danke!
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23.01.2011: Pressemitteilung: Bundesweite Initiative fordert Einstellung der Massentötung von Füchsen
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Hier können Sie sich dieses PDF-Dokument herunterladen: Pressemitteilung-Fuchswochen
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13.01.2011: Vorsicht vor Welpenhändlern: Kamerun-Masche nach wie vor aktuell
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Immer wieder lassen sich unseriöse Welpenhändler neue Tricks einfallen, um mit dem Leid von Hundewelpen und der Unwissenheit von Käufern Geld zu verdienen. Aktuell werden auf diversen Tierportalen Tiere angeboten, die es gar nicht gibt. Das erinnert an die "Kamerun-Masche", bei der Menschen, die einen Hund oder eine Katze suchen, sich auf eine Anzeige im Internet melden und dann sukzessive immer wieder Geld für das gewünschte Tier überweisen müssen, da es sich angeblich in Quarantäne befindet, Papiere benötigt oder am Flughafen festsitzt. Das angebotene Tier gibt es in Wirklichkeit überhaupt nicht. Bis man hinter die Masche kommt, hat man unter Umständen schon einige hundert Euro überwiesen.
TASSO rät dazu, bei Anzeigen im Internet besonders skeptisch und aufmerksam zu sein. Natürlich gibt es auch seriös arbeitende Organisationen, die ihre Tiere im Internet anbieten. Ebenso sind nicht alle Privatanzeigen unseriös. Dennoch ist Vorsicht geboten, wenn man die anbietende Organisation nicht kennt. Bei Privatanbietern sollten unbedingt mehrere Besuche vor Ort erfolgen.
Ein sicheres Indiz für Unseriösität ist schlechtes Deutsch in der Anzeige, mehr als 3 Rassen bei einem Anbieter, unsaubere Verhältnisse beim Anbieter vor Ort, Ausreden bei der Frage nach dem Muttertier, kein Kaufvertrag, keine Fragen seitens des Anbieters bezüglich der Lebenssituation des Käufers.
Bitte informieren Sie sich ausführlich auf unserer Internetseite www.tasso.net/Tierschutz/Aktionen/Wuhltischwelpen zum Thema "Wühltischwelpen nein Danke" und lesen Sie auch die vielen Erfahrungsberichte von Betroffenen. Boykottieren Sie unseriöse Händler und besuchen Sie Ihr Tierheim in der Nähe, wenn Sie ein Tier suchen.
Quelle: Tasso Newsletter
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21.07.2010: Tierheim spart über 2000 Euro an Energiekosten
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Über eine Ersparnis von über 2000 Euro im Jahr kann sich das Tierheim in Schloß Neuhaus freuen. Die unabhängige Energieberaterin Alexandra von Borzykowski von VIS Energie aus Paderborn analysierte den Bedarf und prüfte die bestehenden Strom- und Gaslieferverträge der gemeinnützigen Einrichtung. Seit elf Jahren berät sie Unternehmen in allen Fragen rund um die Energielieferungen und hilft Kosten sparen. Sie fand einen wesentlich günstigeren Anbieter und bereitetet die Verträge vor – das Tierheim musste nur noch unterschreiben. Durch den Anbieterwechsel spart der Verein „Tiere in Not“ allein in den kommenden beiden Jahren rund 2680 Euro.
Ihr Honorar in Höhe von 25 Prozent der gesparten Summe spendete die VIS-Energie-Chefin dem Verein. „Total Klasse – so sparen wir doppelt“, freut sich Gabriele Votsmeier vom Tierheim-Vorstand. „Das Geld können wir gut anders verwenden, zum Beispiel für Tierarztrechnungen.“
Weitere Infos zur Energiesparberatung unter Tel. 05251/8899444 oder www.vis-energie.de.
Text & Foto: Ellen Krause, Padertext
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16.07.2010: Kastrationspflicht für freilaufende Katzen!
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Erfreulicherweise werden wir immer wieder von Tierschutzvereinen aus ganz Deutschland darauf angesprochen, wie die Kastrationspflicht in Paderborn durchgesetzt wurde.
Den Antrag kann im Prinzip jeder Bürger an die zuständigen Gemeinderäte, Aufsichtsbehörden, Bürgermeister oder auch Fraktionen stellen. Es sind weder Politiker noch Parteien für diesen Antrag notwendig.
Wie so ein Antrag aussehen kann, können Sie auf der Internetseite der Stadt Bonn einsehen: http://www2.bonn.de/bo_ris/daten/o/htm/09/0911819.htm.
Alternativ können Sie auch diesen Musterbrief verwenden: http://www.tierheim-paderborn.info/download/Musterbrief.doc
Die verwaltungsrechtliche Sicht wurde durch den Düsseldorfer Rechtsanwalt Dr. Küttner in einem Gutachten betrachtet. Dieses Gutachten, dem auch ein Musterschreiben angehängt ist, können Sie hier herunter laden: http://www.tierheim-paderborn.info/download/Rechtsgutachten.pdf
Auf der Seite http://www.tierschutzunion.org/tierschutz-allgemein/paderborner-modell/ können Sie den Wortlaut der Verordnung nachlesen. Die dazugehörigen Anlagen wiederum gibt es im virtuellen Rathaus der Stadt Paderborn: http://www1.paderborn.de/ris/interech.nsf/%28AllDocsiV%29/7A7B4C6DE82499A9C12574AB0027ED75v?OpenDocument.
Sucht man im Internet nach “Antrag Kastrationspflicht”, so findet man sehr viele Initiativen und Organisationen, die dem Paderborner Vorbild folgen möchten. Wir begrüßen dies sehr und hoffen, dass die Kastrationspflicht für freilaufende Katzen in Paderborn bald keine Ausnahme mehr darstellt, sondern bundesweit umgesetzt wird.
PETA Deutschland stellt auf deren Homepage Flyer und Plakat zum kostenlosen Download zur Verfügung: http://www.peta.de/web/katzenjammer.3131.html
Wie wichtig die Kastration von Katzen ist, erkannt man sofort, wenn man davon ausgeht, dass ein Katzenpaar pro Jahr zweimal Nachwuchs bekommt und jeweils 3 Kätzchen pro Wurf überleben, dann ergibt das nach 10 Jahren über 80 Millionen Kätzchen!
Helfen Sie mit, indem Sie Ihre Tiere kastrieren lassen! Sprechen Sie auch Ihre Nachbarn und Bekannten an, wenn Sie befürchten, dass die Katzen nicht kastriert sind!
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05.06.2010: Achtung vor Hitzschlag bei Haustieren!
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Aus gegebenem Anlass weist der Bundesverband Praktischer Tierärzte (BPT) eindringlich auf die Gefahr durch die hochsommerlichen Temperaturen für Haustiere hin. Hitzschläge, mitunter auch mit Todesfolge, sind bei Temperaturen über 25 Grad Celsius nicht ungewöhnlich. Betroffen sind nicht nur Hunde und Katzen, sondern auch andere Kleintiere wie beispielsweise Meerschweinchen. Um einen gefährlichen Wärmestau im Körper des Haustieres zu vermeiden, sollte man dafür Sorge tragen, dass dem Vierbeiner ein Schattenplatz und genügend Trinkwasser zur Verfügung stehen.
Besonders gefährdet sind herzkranke, hochträchtige, ältere oder auch sehr junge Tiere. Auch kräftig wirkende Tiere sind gehen einen Hitzschlag nicht gefeit. Der Tierhalter sollte auf jeden Fall bei Symptome wie Unruhe oder Taumeln beim Tier aufmerksam werden. Dies könnten Anzeichen für einen Hitzschlag sein. In so einem Fall empfiehlt der BPT das Tier mit feucht-kalten Tüchern zu bedecken und umgehend einen Tierarzt aufzusuchen.
Zu den häufigsten Hitzeopfern zählen übrigens Ziervögel, Kaninchen und Meerschweinchen. Diese sind in ihrem Bewegungsradius auf ihren Käfig oder Gehege beschränkt und sind im Ernstfall der sengenden Sonne wehrlos ausgesetzt.
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17.05.2010: Hunde-Rasselisten in Deutschland!
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Hallo liebe Tierschützer, Tierrechtler, Hundehalter und Freunde!
Wir brauchen Eure Hilfe, damit die Rasselisten in Deutschland endlich der Vergangenheit angehören. Unsere Hunde sollen genauso leben dürfen, wie alle anderen Hunde auch. Sie möchten genauso frei toben, spielen und mit Artgenossen kommunizieren, diese Grundbedürfnisse sind nach den aktuellen Gesetzen nur sehr bedingt möglich. Wir möchten unseren Hunden, gemeinsam mit Euch, ihre Freiheit zurückgeben, derer man sie vor Jahren ungerechtfertigter Weise beraubt hat. Mit den völlig schwachsinnigen Vorurteilen und dem Mythos um so genannte Kampfhunde muss Schluss sein! Kein Lebewesen ist aufgrund seiner Rasse gefährlich. Dies wurde durch alle renommierten Fachleute eindeutig bewiesen. Ihnen sollte unser Vertrauen gehören und nicht den Journalisten aufreißerischer Tageszeitungen. Um aktiver etwas für unsere Hunde zu tun, haben wir vor drei Jahren eine Demonstrationsinitiative gegründet: den SoKa Run NRW (nähere Infos unter: http://soka-run-nrw.over-blog.de/pages/Was_ist_das-2204049.html). Zu unseren Mitstreitern gehören u.a. Davids Revenge, Bullterier in Not, Pit Staff & Co. und Tierfotografin Eva Nimtschek. In diesem Jahr findet der SoKa Run am 05. Juni (wegen des Termins bitte auf dem Laufenden halten -> Weblog) wie gewohnt auf dem Burgplatz in Düsseldorf statt. Unser wichtigster Programmpunkt ist die offizielle Übergabe unserer Petition an die Landtagspolitiker (wir haben bereits feste Zusagen der Landtagsfraktionen der FDP, der Grünen, der SPD und der Linken). Bereits seit dem letzten Run sammeln wir fleißig Unterschriften. Trotzdem benötigen wir hier noch eine Menge Unterstützung: Bitte verlinkt uns auf Eurer Homepage, damit wir noch mehr Unterschriften bekommen, denn uns rennt die Zeit davon. Gerne lassen wir Euch auch Informationsmaterial zu den Runs und der Petition zukommen, dann könnt Ihr alles direkt auf Eure Homepage stellen.Nahezu alle bekannten Parteien haben uns durch Stellungnahmen signalisiert, dass sie die Rasselisten nicht mehr für geeignet halten und sich mit diesem Thema umgehend nach den Landtagswahlen in NRW auseinandersetzen wollen. Der Zeitpunkt der Übergabe im Juni ist also sehr günstig! Viele namenhafte Kynologen haben uns freundlicherweise ihre Arbeiten über sog. Kampfhunde für den Zweck der Petition zur Verfügung gestellt. Ausserdem liegt unserer Petition ein Koalitionsvertrag von CDU,CSU/FDP vor, der die Rasselisten in Schleswig Holstein abschaffen soll, sowie Stellungnahmen der Bundestierärztekammer und des VDH.
Wir glauben fest daran, dass wir es diesmal GEMEINSAM schaffen können. Also macht mit, verlinkt uns und UNTERSCHREIBT fleissig: http://soka-run-nrw.over-blog.de/pages/Unsere_Petition-2471773.html
Bei Rückfragen: Tel. 0179-9113454
Zweifelt nie daran, dass eine kleine Gruppe denkender und entschlossener Bürger die Welt verändern kann. In Wirklichkeit hat nur dies Veränderungen herbeigeführt. Margaret Mead
Liebe Grüße, Anna-Lena Gross und das SoKa Run NRW-Team
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15.11.2005: SIE SUCHEN EIN GUTES TIERBUCH?
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Lernen Sie Beate Rost (Jahrgang 1965, seit 1992 in Berlin lebend) und ihr neues Buch "Morgenwind" kennen!
Laden Sie sich hier einige Leseproben zum "hereinschnuppern" herunter: Download von Leseproben - Morgenwind
Laden Sie sich hier einen Leser-Kommentar herunter: Download von Kommentar - Morgenwind
Auf die ihr eigene, einfühlsame Weise setzt sich Beate Rost auch in ihrem zweiten Buch „Morgenwind“ wieder für die Schwachen, die Hilfsbedürftigen und die Schutzlosen ein, indem sie fast verhalten, aber dafür umso eindringlicher aufmerksam macht auf ihr Elend und ihre Not.
In fünf Kurzgeschichten erzählt sie unter anderem aus dem Leben der Beaglehündin Juli, die in einer Versuchstierzucht geboren wurde, deren Bestimmung aber eine ganz andere war, als im Dienste des Menschen zu sterben.
In der Geschichte des Jagdhundes Timmy und der seines Retters, des alten Försters Erich von Bergen, klagt die Autorin an, legt den Finger in die Wunde und zeigt, wie wir Menschen nicht nur mit den Tieren, sondern auch miteinander umgehen: Herzlos, gedankenlos, grausam.
Und gemeinsam mit Iras, einem alten, weisen Schäferhund, der die Taten der Menschen in das große Buch der Abrechnung einträgt, bittet sie den Leser, sie in eine Welt zu begleiten, über die es nachzudenken gilt, solange die Zeit dafür noch bleibt.
Folgen Sie Juli, Timmy, Fussel und all den anderen ein Stück ihres Weges. Nehmen Sie Anteil an ihrem Aufbruch in ein neues Leben.
Und lassen Sie sich trösten von der Erkenntnis, dass Tierschutz allen Widerständen zum Trotz immer ein Weg der Hoffnung sein wird.
Helfen Sie bitte mit dem Kauf des Buches dem Verein "Tiere in Not e.V." und seinem Tierheim in Paderborn.
Das Buch ist voraussichtlich ab 10. Dezember erhältlich.
Buchformat 14x20cm, 172 Seiten, 10,80 Euro plus 1,10 Euro Versand.
Vorbestellungen erbeten unter: beate.rost@t-online.de
Das Buch wird Ihnen sofort nach Erscheinen zugesandt.
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07.02.2004: Mit Haustieren verreisen: EU-Heimtierausweis kommt im Juli 2004
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Die Europäische Kommission hat am 27.11.2003 eine Entscheidung über ein einheitliches Muster für einen EU-Heimtierpass getroffen: Verordnung (EG) Nr. 998/2003 (als PDF-Dokument). Damit wird das Reisen mit Haustieren innerhalb der Europäischen Union künftig einfacher sowohl für die Tiere selbst als auch für ihre Halter. Die neuen EU-Bestimmungen(1) werden im Juli 2004 wirksam. Von da an ist der neue Heimtierpass beim Reisen mit Hunden, Katzen und Frettchen außerhalb des eigenen Landes mitzuführen.
Mit dem Pass wird amtlich attestiert, dass ein Tier gegen Tollwut geimpft ist. Dies ist dann die einzige Bedingung, die Haustiere erfüllen müssen, wenn sie in der EU auf Reisen gehen. Für die Reise nach Irland, nach Schweden und in das Vereinigte Königreich gelten noch zusätzliche Regeln(2). Der Ausweis kann ferner Angaben über sonstige Impfungen enthalten, einschließlich solcher, die gesetzlich nicht vorgeschrieben sind, sowie nähere Einzelheiten zur veterinärmedizinischen „Vorgeschichte" des Tieres.
„Das ist eine höchst erfreuliche Nachricht für Tierhalter wie mich", erklärte der für Gesundheit und Verbraucherschutz zuständige Kommissar David Byrne. „Der Pass, bescheinigt, dass ein Tier gegen Tollwut geimpft ist, und wird von allen Ländern der EU anerkannt. Außerdem erleichtert der Pass tierärztliche Kontrollen, da der Gesundheitszustand des Tieres auf einen Blick daraus ersichtlich wird. Dies ist ein wichtiger Schritt in Bezug auf ungehindertes Reisen und freies Mitführen von Haustieren. Möglich wurde er dank unserer beeindruckenden Erfolge bei der Bekämpfung der Tollwut, die heute in der EU fast vollständig getilgt ist."
Weshalb ein Pass für Haustiere?
Seit geraumer Zeit gelten für die Verbringung von Tieren zu Handelszwecken zwischen den Mitgliedstaaten harmonisierte Veterinärkontrollen. Allerdings fielen Haustiere bislang nicht unter diese Bestimmungen. Die einzelnen Mitgliedstaaten verlangen die unterschiedlichsten Bescheinigungen, die attestieren sollen, dass ein Tier die Einreisebestimmungen erfüllt.
Mit der Verordnung (EG) Nr. 998/2003 ist das Reisen mit Haustieren harmonisiert worden, um den Bürgern der EU die Mitnahme von Haustieren zum Beispiel im Urlaub gemeinschaftsweit zu erleichtern.
Gemäß dieser Verordnung ist vom 3. Juli 2004 an für Hunde, Katzen und Frettchen ein Tierpass mitzuführen, der bescheinigt, dass das Tier gegen Tollwut geimpft ist. Für die Einreise nach Irland, Schweden und in das Vereinigte Königreich gelten noch für weitere 5 Jahre gesonderte Bestimmungen.
In den Pass eingetragen werden können auch Angaben über sonstige Impfungen und tierärztliche Untersuchungen, die auf einen Blick ein genaues Bild vom Gesundheitszustand des Tieres vermitteln. Das wiederum erleichtert tierärztliche Kontrollen insbesondere bei Tieren, die in tollwutfreie Länder reisen oder in Staaten, in denen die Tollwut unter Kontrolle ist , da der Pass bescheinigt, dass das Tier sich in einem guten Gesundheitszustand befindet.
Wie sieht der Pass aus?
Das Format beträgt 100 x 152 mm. Der Einband ist blau und mit dem gelben Sternenkranz des Europa-Emblems versehen. Ausgestellt wird der Pass in englischer Sprache und der/den Amtssprache(n) des ausstellenden Mitgliedstaates. Auf dem Einband sind die Worte „Europäische Union" aufgedruckt und der Name des ausstellenden Mitgliedstaats. Darunter steht die Ausweisnummer in Form des ISO-Codes des ausstellenden Mitgliedstaates mit angehängter individueller Kennnummer.
Was ändert sich dadurch?
Das Mitführen von Haustieren auf Reisen wird wesentlich einfacher. An die Stelle der vielen unterschiedlichen Bescheinigungen, die die einzelnen Mitgliedstaaten für die Einreise von Haustieren verlangen, tritt ein einziger veterinäramtlicher Ausweis: der für die gesamte Europäische Union gültige EU-Pass für Haustiere. Der neue Pass vereinfacht auch tierärztliche Untersuchungen, da der Tierarzt auf einen Blick alles über den Gesundheitszustand und die „medizinische Vorgeschichte" des Tieres erfährt.
Falls Sie eine elektronische Kopie des Passes haben wollen, schicken Sie bitte ein e-mail an "Ilse.Gordts@cec.eu.int". Vergessen Sie nicht anzugeben, in welcher Sprache Sie das Passmodel haben wollen.
(1) Verordnung (EG) Nr. 998/2003 (als PDF-Dokument)
(2) Bei Tieren, die aus einem EU-Mitgliedstaat nach Irland, Schweden und in das Vereinigte Königreich verbracht werden, muss mehrere Monate, nachdem sie gegen Tollwut geimpft worden sind, eine Antikörper-Titration vorgenommen worden sein. Mit diesem Test wird geprüft, ob die Impfung wirksam war. Das Vereinigte Königreich und Irland verlangen außerdem, dass die Tiere nach den dortigen Vorschriften für die Beförderung von Heimtieren gemäß dem sog. Pets Travel Scheme (PETS) gegen Zecken und Bandwürmer (echinococcus) behandelt sein müssen. Für das Mitführen von Heimtieren nach Schweden gelten je nach Herkunftsland des Tieres besondere Bestimmungen.
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