Regenbogenbrücke

Hier haben Sie die Möglichkeit, einen Nachruf für Ihr Tier einzustellen. Verarbeiten Sie so Ihre Trauer und geben Ihrem Verlust Ausdruck.
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Freddy

16.11.2017

P1030736Am Morgen des 09.11.2017 mussten wir unseren kleinen Freddy für immer loslassen.
Freddy, das war für uns der Hund, der UNS am 21.03.2009 im wahrsten Sinne des Wortes gefunden hatte.
Damals in Paderborn auf einem Parkplatz herumirrend – vermutlich ausgesetzt – haben wir ihn zunächst ins Tierheim Paderborn gebracht.
Nachdem sich auch nach einer Woche noch keiner gemeldet hatte, der den kleinen Kerl vermisst, holten wir ihn zu uns.
Damit begannen für uns die mit Abstand schönsten 8 ½ Jahre unseres Lebens.
Freddy war einfach perfekt.
Durch seine „weißen Socken“ und sein wahnsinnig mimikreiches Gesicht hatte er nicht nur optisch alle schnell um den Finger gewickelt.
Wenn er abends das Sofa für sich haben wollte, zeigte er uns dies mit einem Gang durch das Schlafzimmer, verbunden mit dem Blick: Wann geht ihr endlich mal ins Bett? Sobald man seiner „Anweisung“ gefolgt war, nahm der kleine Kerl das Sofa für sich in Beschlag!  
Gelegentlich wurde auch schon mal eine „Kackattacke“ vorgetäuscht, nur weil er nach einer 1 ½ stündigen Gassigehrunde im Wald gerade nicht dazu gekommen war, die „Zeitung“ im Dorf zu lesen.
Auch eignete sich der vermutlich kleine Spanier im Laufe der Zeit den oftmals behaupteten „ostwestfälischen Sturkopf“ an. So konnte er notfalls auch stundenlang mit hypnotisierendem Blick vor uns stehen, wenn – aus seiner Sicht – mal wieder viel zu wenig Futter im Topf war.
Freddy, der vermutlich 13 oder 14 Jahre, vielleicht aber auch noch ein bisschen älter geworden ist, hat uns überall hin begleitet.
Freddy, Du warst leider alt.
Auch wenn Du unter Berücksichtigung Deines hohen Alters in der letzten Zeit einen doch recht fitten und gesunden Eindruck auf uns gemacht hattest, bist Du aus der letzten Narkose, die leider unumgänglich war, nicht wieder vollständig zurückgekommen.
Wir haben die ganze Zeit an Deinem Körbchen gesessen, Dich im Arm gehalten und gekrault, haben versucht, Dich zu beruhigen und Dir Dinge von früher erzählt. Es half alles nichts.
Um sechs Uhr morgens warst Du so schwach, dass wir schweren Herzens beschlossen haben, Dich gehen zu lassen.
Wir sind wahnsinnig froh und dankbar, dass DU uns damals gefunden hast, denn nach so jemandem wie Dir haben wir immer gesucht!
Freddy, wir danken Dir für die ganzen wundervollen Jahre, in denen Du unser Leben mit Deinen kleinen Tricks, Deinem lauten Schnarchen und Deinen „klaren Ansagen“ bereichert hast.
Es ist schwer ohne Dich in einen – wie auch immer gearteten – Alltag zu finden.
Bleib da, wo Du jetzt bist genauso wie Du hier warst. Denn dann brauchst Du keine Angst haben, alle werden Dich lieben.
Wir lieben Dich und werden Dich niemals vergessen – versprochen!
Melanie Woltring und Jürgen Kersting

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