Viola

Viola13051329.07.2013

Hallihallo Frau Keuter und ihr anderen vom Tierheim-Team!!!

Vor drei Monaten nahmen wir Viola zu uns und ich wollte nun endlich einmal berichten, wie es ihr geht.
Als wir am 05.05.13 Viola zuhause aus der Transportbox ließen, war unsere Katze Momo erst einmal total erschrocken (weil sie viel kleiner und schmächtiger ist als Viola) und flüchtete auf den Kleiderschrank.

Dort blieb sie auch die nächsten drei Tage und kam nur herunter um aufs Klo zu gehen…
Ich musste sie sogar auf dem Schrank füttern.

Viola erkundete erst einmal ganz forsch unsere Wohnung  und anschließend kletterte sie auf das oberste Brett von unserem 2 m hohen Kratzbaum und ließ sich häuslich nieder … auch für drei Tage.
Da Schrank und Kratzbaum nur ca. 1-2 m auseinanderstehen, konnte man sich so aus sicherer Entfernung und Höhe, Tag und Nacht beobachten und anfauchen.
Nach drei Tagen wurde das aber wohl zu langweilig und man beschloss sich auf festen Boden zu begeben. Meine Momo mit ihren 3 kg „Kampfgewicht“ knurrte und fauchte wie eine Furie und ihr Schwanz mutierte zur Klobürste sobald Viola sie nur angeguckt hat.
Viola hat sich dann ganz cool hingesetzt und in eine andere Richtung geguckt. Sie fand das ganze Theater von Momo nicht wirklich respekteinflößend.

Nach zwei Wochen lagen die beiden dann schon zusammen auf dem Bett – Sicherheitsabstand ca. 80 cm. Der „Sicherheitsabstand“ hat sich nun bei ca. 30 cm eingependelt.
Momo ist manchmal noch ganz schön übellaunig und hat Viola auch schon einen Kratzer auf der Nase verpasst.
Aber Viola setzt sich mittlerweile schon zur Wehr und verpasst Momo eine, wenn es ihr zu bunt wird.

Eigentlich ein Traum von einer Zusammenführung von zwei Katzen. Eine richtige „Klopperei“  mit Geschrei und fliegenden Fetzen gab es nie. Ich persönlich denke nicht, dass die beiden mal dicht aneinander gekuschelt irgendwo liegen werden, aber sie akzeptieren sich und leben friedlich zusammen.

Viola hat sich in den drei Monaten toll entwickelt.
Die ist bei weitem nicht mehr so schreckhaft wie zu Anfang (…nur der Staubsauger ist und bleibt ihr Feind!). Sie liebt es mit dem Federwedel zu spielen und auf dem Wasserbett zu schlafen.
Manchmal rennt und buckelt sie quiekend durch die Wohnung und wartet bis man auf sie zugeht. Kurz bevor man sie am Köpfchen streicheln kann, dreht sie den Hintern rum, rennt weg und wartet darauf, dass man wieder versucht sie zu streicheln… Fangen spielen.
Aber am allerwichtigsten sind ihr die „Schmusestunden“. Stundenlang kann man sie am Köpfchen kraulen (!nicht am Bauch!Der ist heilig!) und sie kriegt gar nicht genug davon. Ihr Verhalten zeigt uns, dass sie sich bei uns wohl fühlt und dass es ihr supergut geht. Ich habe ein paar Fotos von ihr herausgesucht und mitgeschickt.

Ach ja. Als wir Viola abgeholt haben, hatte sie sich doch den Bauch und die Innenseiten der Hinterbeine wund und kahl geleckt gehabt. Mittlerweile ist das Fell ganz dicht nachgewachsen und der Bauch ist nicht mehr „nackelig“!      ;-)

Liebe Frau Keuter, liebes Tierheim-Team, dieses waren unsere drei Monate mit Viola. Viele Grüße aus Bad Wünnenberg Susanne und Andreas
Momo + Viola

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